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Der beste Mitarbeiter geht – was nun?

Nicht nur dein bester Mann geht, sondern mit Ihm auch sein Wissen. Um von dem Problem nicht überrascht zu werden, muss man es frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten.

Lies hier, wie du dem entgegenwirken kannst.

Wissenstransfer wird immer wichtiger

Ist dir bewusst, dass der demographische Wandel einen Fachkräftemangel verursacht und folglich das Wissen qualifizierter Mitarbeiter verloren geht?

Herausforderungen für die Zukunft

Eine der größten Herausforderungen ist, dass das Wissen meist in den Köpfen einzelner Mitarbeiter verankert ist. In dem Moment, in dem ein solcher Mitarbeiter das Unternehmen verlässt oder auf eine andere Position innerhalb des Unternehmens wechselt, steht das Wissen ab diesem Zeitpunkt an Ort und Stelle nicht mehr zur Verfügung.

Folglich ist der Kern des Ganzen, dass das Wissen der einzelnen Personen für das gesamte Unternehmen nutzbar gemacht wird, und zwar bevor der Mitarbeiter aufgrund des Wechsels nicht mehr erreichbar ist.

Das bedeutet, wir müssen einen standardisierten Weg finden, wie die Informationen gebündelt und für alle Mitarbeiter eines Unternehmens nutzbar gemacht werden können. Hierzu stehen verschiedene Methoden zum Wissensstransfer zur Verfügung.

Methoden des Wissenstransfers

1. Methode: Dokumentation des Wissens

Die erste Methode bezieht sich auf eine sehr simple Dokumentation von verschriftlichen Wissensinhalten. So verfasst der Mitarbeiter all sein Wissen, welches für die Ausführung seiner Position benötigt wird, in einem Dokument. Bei einer schriftlich dargestellten Dokumentation wird jedoch kein Wissen transferiert, sondern ausschließlich dokumentiert.

Bei einer Wissensdokumentation sollten bestimmte Regeln beachtet werden. So sind  Informationen nicht nur schriftlich festzuhalten sondern so aufzubereiten, dass alle Mitarbeiter damit umgehen können. Wissensinhalte sollten weder zu allgemein, noch zu spezifisch dargestellt werden. 

2. Methode: Praktische Weitergabe von Wissen

Eine weitere Methode bezieht sich auf eine praktisch orientierte Wissensweitergabe. Hierbei gibt es zum Beispiel die Möglichkeit Seminare oder Gruppenarbeiten durchzuführen. Der Vorteil ist, dass die Wissensinhalte arbeitsplatznah vermittelt werden und so zugänglich für die Mitarbeiter sind. Jedoch bringt diese Methode auch Nachteile mit sich.

  1. Zum einen ist dieses Verfahren äußerst aufwändig anzuwenden,
  2. zum anderen fühlt sic der Mitarbeiter gegebenenfalls austauschbar, in dem er sein Wissen weitergibt.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich der Mitarbeiter in dem Unternehmen verankert fühlt und ein angenehmes Unternehmensklima herrscht. Grundlage hierfür ist eine passende Unternehmenskultur.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen dir zur Verfügung. Kontaktiere uns, per Email oder telefonisch.

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