JTBD-Interviews durchführen und auswerten lassen
Niemand beauftragt einen Sprint, um mehr Folien zu bekommen. Du willst wissen, warum deine Kunden kaufen – und vorher, was passiert, wenn du Botschaft, Preis oder Produkt änderst.
Für Produkt- und Innovationsverantwortliche mit einer echten Entscheidung auf dem Tisch: Was bauen, was streichen, was testen.
16.500 €
ab, netto, fester Scope
2–6
Wochen ab dem ersten Interview
max. 6
Sprints pro Jahr
700+
Projekte seit 2006
16.500 €: Der Sprint beginnt bei 16.500 Euro netto – fester Scope, keine Tagessätze.
2–6 Wochen: Drei Schritte, in der Regel zwei bis sechs Wochen ab dem ersten Interview – von Hypothesen & Setup über Research bis zu Synthese & Entscheidung. Wie schnell es geht, hängt vor allem daran, wie zügig die Interviewpartner gefunden und terminiert sind. Am besten laufen die Interviews am Stück, in ein bis zwei Wochen.
max. 6: Wenn deine Entscheidung schon einen Termin hat: Wir fahren höchstens sechs Sprints im Jahr, also lohnt der frühe Start.
700+: Projekte seit 2006, mit Jobs to be Done.


01 · Kaufgrund und Kaufhindernis
Deine Kunden antworten ehrlich. Nur kennen sie den Grund selbst nicht. Also rekonstruiert der Sprint die Entscheidung – bei denen, die gekauft haben, und bei denen, die es nicht getan haben.
5×
mehr Verkäufe bei Mantrafant nach vier Tiefeninterviews, 60 Prozent geringere Kosten pro Neukunde. Case Study
Drei Fragen, die der Sprint beantwortet
Am Ende weißt du,
warum die einen kaufen und die anderen nicht.
„Ich habe ein Produkt, ich halte es für gut, und trotzdem verkauft es sich nicht wie erwartet.“ So kommt diese Frage bei uns an. Und wer sie stellt, hat meist längst gefragt: die Kunden, den Vertrieb, manchmal die, die abgesprungen sind. Antworten gab es auch – der Preis, ein Feature, die Empfehlung eines Kollegen. Aber das ist selten der Grund, warum jemand wirklich gekauft hat.
Deine Kunden wollen dir helfen, und sie antworten ehrlich. Nur kennen sie den Grund selbst nicht, weil niemand auf „Warum hast du das gekauft?“ eine brauchbare Antwort hat. Das heißt: Der Grund steckt in der Entscheidung, nicht in der Antwort. Weil der Grund, warum jemand nicht kauft, fast nie der ist, den das Haus vermutet.
Und wenn du weiter selbst auswertest, Bewertungen liest, den Vertrieb befragst: Mach das. Der Sprint liefert daneben die Gespräche, die intern niemand führt – weil „Warum hast du gekauft?“ die falsche Frage ist und ein schlecht geführtes Interview einen guten Kontakt kostet.
Und du weißt vorher, was passiert, wenn du Botschaft X änderst – weil du den Grund kennst, an dem die Nicht-Käufer hängen. Das ist kein Bauchgefühl mehr. Das ist eine Vorhersage, die du prüfen kannst: auf der nächsten Landingpage, im nächsten Verkaufsgespräch. Und was du in Positionierung und Botschaft zuerst änderst, steht dabei.
Steht die nächste Kampagne, die Budgetrunde oder die Messe schon im Kalender, gehört der Sprint davor. Weil du sonst wieder Budget auf eine Vermutung setzt – und erst hinterher erfährst, ob sie gestimmt hat.
Zum Beispiel Mantrafant. Der Gründer wusste, dass seine Matten gut waren – aber nicht, warum Kundinnen kauften. Vier Tiefeninterviews, dann die Umstellung auf das echte Kaufmotiv: Die Verkäufe verfünffachten sich, die Kosten pro Neukunde sanken um 60 Prozent.
02 · Produkt gezielt verbessern
Gerade gewinnen die lautesten Ideen im Raum. Der Sprint priorisiert nach dem, was Käufer in ihrer Entscheidung wirklich bewegt hat.
E-Bike-Fall: Hersteller optimieren auf Akku, Reichweite, Motor. Gekauft wurde Commitment, Identität, Beziehung. Case Study
Drei Fragen, die der Sprint beantwortet
Am Ende weißt du,
welche zwei von 80 du baust – und warum genau die.
„Wir wollen unser Produkt verbessern. Wir haben vielleicht 80 Ideen für die nächste Generation. Aber wir wissen nicht, welche zwei davon wirklich Nachfrage erzeugen.“ Und was dann passiert, kennst du: Die lautesten Ideen im Raum gewinnen. Und ein Produktverantwortlicher hat es in unseren Interviews so gesagt: „Wir sind nie auf den echten Painpoint gestoßen.“
Also priorisiert der Sprint nicht nach Lautstärke, sondern nach dem, was Käufer in ihrer Entscheidung wirklich bewegt hat. Denn 80 Features zu bauen ist kein Produktmanagement. Es ist ein sehr teurer Wunschzettel.
Und wenn dein Team die Liste weiter selbst priorisiert, mit Scoring und Rückmeldungen aus dem Vertrieb: Mach das. Der Sprint legt daneben, was in der Kaufentscheidung tatsächlich den Ausschlag gab.
Am Ende weißt du, welche zwei von 80 du baust – und warum genau die Nachfrage erzeugen werden: weil sie an dem hängen, was in der Kaufentscheidung den Ausschlag gab. Das ist eine Vorhersage, die du prüfen kannst, bevor ein Jahr Entwicklungskapazität darauf steht. Welche du zuerst testest und welche du streichst, steht dabei – je mit Beleg, weil die Diskussion im Haus dann beim Befund beginnt und nicht bei der lautesten Meinung.
Hat der Roadmap-Freeze oder die Kapazitätsplanung ein Datum, gehört der Sprint davor. Weil danach ein Jahr lang gebaut wird, was einmal beschlossen war. Ein Verantwortlicher hat es in unseren Interviews so gesagt: „Es läuft mir kalt den Rücken runter, wenn es heißt, im November bestimmen wir unsere Entwicklungskapazitäten für ein Jahr.“
Zum Beispiel unser E-Bike-Fall. Hersteller optimieren auf Akku, Reichweite, Motor. Aber gekauft wurde Commitment, Identität, Beziehung – die stärksten Kaufauslöser waren keine Features, sondern situative Kipppunkte.
03 · Neue Marktchance prüfen
Plausibilität fühlt sich an wie Beleg, und ist keiner. Also geht der Sprint zu den Menschen, die das Problem heute haben, und rekonstruiert, wie sie es lösen und woran sie dabei scheitern.
1.200+
Belege aus 35 Adoptions-Storys – Bitcoin-Adoptionsstudie DACH 2026, dieselbe Methode wie im Sprint. Zur Studie
Drei Fragen, die der Sprint beantwortet
Am Ende weißt du:
Go oder No-Go, mit Beleg.
„Ich habe eine Idee. Ich glaube, im Markt gibt es ein großes Problem, das bisher niemand gut genug löst.“ Und bevor Geld fließt, willst du wissen, ob die Lösung in deinem Kopf auf echte Nachfrage trifft. Und intern ist die Idee längst plausibel, sonst wärst du nicht hier.
Und wenn du weiter mit Marktzahlen, Wettbewerbsanalyse und Gesprächen im Netzwerk arbeitest: Mach das. Und der Sprint ergänzt, was in Zahlen nicht steht: wie Menschen tatsächlich entschieden haben, als sie das Problem hatten.
Und bei Go: für welches Segment zuerst, mit welchem Versprechen – und was wahrscheinlich passiert, wenn du es diesem Segment so sagst. Das ist die erste Vorhersage, die du testest, bevor du baust.
Steht der Investitionsentscheid, die Board-Sitzung oder die Gesellschafterrunde im Kalender, liegt der Befund davor auf dem Tisch. Weil ein belegtes No-Go vor dem Geld die günstigste Entscheidung ist, die du in diesem Jahr triffst.
Zum Beispiel die Bitcoin-Adoptionsstudie DACH 2026 – ein Markt, zu dem es keine belastbare Tiefenforschung gab. 35 Adoptions-Storys, über 1.200 Belege. Wer kauft, warum, wie Menschen das Problem heute lösen, wo bestehende Lösungen scheitern. Dieselbe Methode wie im Sprint, öffentlich nachlesbar.
Ab hier ist der Weg für alle drei gleich.
Befunde – was wir gefunden haben
Empfehlungen – was du damit tust
Eine Hypothese heißt hier: Wenn wir X ändern, passiert Y – weil deine Kunden aus Grund Z kaufen.
Experimente fahren und Maßnahmen umsetzen kannst du selbst – oder mit uns, das ist Option C.
Ich glaube, das ist der Teil, der den Sprint erst sinnvoll macht. Eine Hypothese heißt hier: Wenn wir X ändern, passiert Y – weil deine Kunden aus Grund Z kaufen. Also eine Vorhersage aus dem Kaufgrund, die du prüfen kannst, bevor du groß investierst. Ein Business-Experiment ist der günstigste Weg dafür: eine Messgröße und eine Grenze, ab der du abbrichst.
Das heißt: Plan, Hypothesen, Experimente und Reihenfolge sind drin. Aber die Experimente fahren und die Maßnahmen umsetzen, das kannst du selbst – oder mit uns, das ist Option C.
16.500 €
Sprint · ein Segment
Befunde und Empfehlungen wie oben, in der Regel zwei bis sechs Wochen ab dem ersten Interview. Ab, netto.
33.250 €
Option B · zwei Segmente plus Demand Navigator
Wenn deine Entscheidung zwei Kundengruppen betrifft. In der Regel vier bis sechs Wochen ab dem ersten Interview. Ab, netto.
37.750 €
Option C · wie B, plus Evidence-to-Action-Workshop
Dein Team übersetzt die Evidenz mit uns im Raum in den Handlungsplan. Ab, netto.
300.000–
So viel läuft einem Verantwortlichen aus unseren Interviews weiter weg, solange niemand weiß, ob das Produkt trägt. Der Sprint trägt sich, wenn dir eine einzige solche Entscheidung mehr wert ist als er. Ob das bei dir so ist, kannst du selbst nachrechnen →
Und rechne einmal dagegen: Was ist dir eine Produktentscheidung wert, die du in einem halben Jahr nicht zurücknehmen musst? Ein Verantwortlicher hat es in unseren Interviews beziffert: 300.000 bis 400.000 Euro, die ihm weiter weglaufen, solange niemand weiß, ob das Produkt trägt. Also trägt sich der Sprint beim ersten Mal, wenn dir eine einzige solche Entscheidung mehr wert ist als er.
„Am Ende bestätigt das nur, was wir ohnehin glauben.“
Bestätigung ist erst ein Ergebnis, nachdem wir ernsthaft versucht haben, sie zu widerlegen. Und nichts zu ändern darf ein Ergebnis sein – auch ohne Folgeauftrag für uns.
Wir prüfen deine Hypothesen gegen echte Entscheidungs-Rekonstruktionen, nicht gegen Meinungen. Und übersteht eine Hypothese den Versuch, sie zu widerlegen, steht genau das in der Executive Summary: Das Produkt trägt, hier ist der Beleg – und hier ist, was du deshalb vorhersagen kannst.
„Ich will keine Kontakte verbrennen.“
Rekrutierung und Gespräche führen wir, du hörst live zu. Deine Kunden erzählen ihre eigene Entscheidung, das ist kein Verkaufsanruf.
Nein, weil deine Kunden kein Verkaufsgespräch führen, sondern ihre eigene Entscheidung erzählen. Rekrutierung und Gespräche übernehmen wir vollständig, du hörst live zu.
„Reicht so eine kleine Stichprobe?“
Wir fragen nach dem Warum, nicht nach der Menge. Und bleibt ein blinder Fleck, steuern wir nach.
Ja, wenn sie richtig geführt und besetzt sind. Qualitative Tiefe aus einer kleinen, systematisch zusammengestellten Stichprobe schlägt statistische Korrelation, weil sie das Warum beantwortet. Und bleibt ein blinder Fleck, steuern wir im Segment nach.
„Über 25.000 Euro bekomme ich nicht genehmigt.“
Der Sprint beginnt bei 16.500 Euro netto – fester Scope, keine Tagessätze. Die Executive Summary reichst du direkt an Geschäftsführung oder Vorstand weiter.
Mit der Gegenrechnung: Was kostet ein weiteres Quartal Entwicklung auf unvalidierten Hypothesen? Die 25.000-Euro-Grenze kennen viele Häuser als Schwelle für die zweite Genehmigungsrunde – der Sprint liegt darunter. Und die Executive Summary ist so gebaut, dass du sie direkt an Geschäftsführung oder Vorstand weiterreichst.
Hängt an deiner Frage ein Termin?
Ja
Roadmap, Budgetrunde, Board: Dann ist der Sprint dein Weg, und wir sollten reden, bevor der Termin steht.
Nein
Dann fang kleiner an: Die Positionsbestimmung prüft in vier Werktagen für 1.900 Euro netto, ob dein Markt dich nennt, wenn er die KI fragt.
Die Frage ist da, aber das Gate ist noch zu: Also fang kleiner an. Die Positionsbestimmung beantwortet eine andere Frage – ob dein Markt dich nennt, wenn er die KI fragt – in vier Werktagen für 1.900 Euro netto. Ein abgeschlossener Auftrag, an dem du siehst, wie wir arbeiten, bevor du über 16.500 Euro entscheidest.
40 Fragen, die du deinem Haus stellst – an fünf Stellen verlieren gute Produkte ihre Käufer. Und der Befund entsteht aus deinen Antworten, dokumentiert, ohne Gespräch.
Noch nicht so weit? Dann lies erst einmal mit: Der OC-Radar – alle zwei Wochen ein kurzer Brief zu den Signalen zwischen KI und Kundenverständnis, unter drei Minuten, abbestellbar mit einem Klick.
Zuhören ist die unterschätzteste Form der Kundenpflege. – Peter Rochel · Oberwasser Consulting