Kaufgrund-Auswertung

Du warst dabei. Und hast doch nicht alles gehört.

Im Gespräch hörst du zu, hakst nach und denkst schon an die nächste Frage. Was nebenbei fällt, rauscht vorbei: der Tag, an dem dein Kunde anfing zu suchen. Das Wort, das er für sein Problem hat. Das, was ihn fast hätte abspringen lassen.

Danach beginnt der Teil, auf den kaum jemand Lust hat. Erst abschreiben, dann puzzeln: Welcher Satz zählt, welcher ist nur Rauschen? Je länger du liest, desto mehr scheint wichtig, und desto weniger weißt du, was davon trägt. Das frisst Arbeitszeit, die woanders fehlt, und die Planungsrunde rückt näher.

Diese Last nehmen wir dir ab: Peter Rochel und sein Team, Jobs to be Done seit 2006, über 700 Projekte. Wir holen aus jedem deiner Interviews heraus, was drinsteckt: die Geschichte des Kaufs, deine Kundensprache wörtlich und was das für deine Entscheidung nahelegt, als Hypothese. Dazu unser Feedback, wie gut die Gespräche geführt sind.

Und du hältst einen Beleg in der Hand, den du weitergeben kannst, an dein Team oder die Geschäftsführung: was deine Interviews zutage gefördert haben, und damit du als Interviewer, jede Aussage mit ihrer Stelle im Gespräch. Einmalig, weil er nur aus deinen Gesprächen entstehen kann. Und du bekommst ihn. Versprochen.

Was entscheidest du anders, wenn du liest, was du überhört hast?

Was andere aus ihren Interviews gemacht haben.

Zwei Mikrofone auf einem dunklen Tisch, dazwischen leere Karten und eine kleine blaue Schachtel, rechts eine Hand.

5×

so viele Verkäufe meldete das Magazin impulse (April 2023) über Mantrafant – nach neuen Marketingtexten, einer Testgarantie und Kooperationen mit Yogastudios. Rund 60 Prozent weniger Werbekosten pro Neukunde, so der Gründer uns gegenüber. Nach den ersten gemeinsamen Interviews führte sein Team sie selbst weiter.

Zum Fall: Mantrafant →

Eine eigene Marke

Der COO eines IT-Systemhauses kannte Jobs to be Done aus Kursen; Unterstützung suchte er bei den Interviews und beim Verdichten. Neben dem Systemhaus entstand eine eigenständige Cybersecurity-Einheit mit eigener Marke. „[…] I’ve probably hired eight people.“ („Ich habe wohl acht Leute eingestellt.“) – der COO, Customer Insights Sprint 2021/22.

Zum Fall: IT-Systemhaus →

Und was steckt in deinen?

Was du in der Hand hast.

Je Interview: Auswertung und Wheel of Progress als Poster; die ausführliche Wheel-Analyse auf Wunsch. Für alle zusammen: Quersicht, Feedback zu deiner Interviewführung, Ergebnisgespräch. Alles als PDF, jede Aussage mit ihrer Stelle im Gespräch.

Wheel of Progress zum Muster-Fall: Kauf eines höhenverstellbaren Schreibtischs, pseudonymisiert
Das Poster an einem echten Fall: Käufer eines höhenverstellbaren Schreibtischs, pseudonymisiert.
Was genau drin ist

Für jedes Interview, das wir auswerten: die Auswertung, beginnend mit einer Seite „Auf einen Blick“: die Lage, aus der heraus gekauft wurde, und ein Steckbrief der Person. Danach die Geschichte des Kaufs, wofür die Person gekauft hat, das Wheel of Progress verdichtet, deine Kundensprache wörtlich und was dieser Fall für deine Entscheidung nahelegt, als Hypothese. Auf Wunsch dazu die Wheel-Analyse: jedes Element mit seiner Herleitung und der Stelle im Gespräch. Und das Wheel of Progress als Poster auf einer Seite.

Einmal für alle Interviews zusammen: eine Quersicht, was sich wiederholt und was nicht, ausdrücklich als Hypothese. Feedback zu deiner Interviewführung, für jedes Interview, auch für eines, das wir nicht auswerten. Übergabe und Ergebnisgespräch mit dir, 60 Minuten.

Die Stelle im Gespräch ist bei einer Aufnahme die Zeit, bei einer Abschrift ohne Zeitangaben der nummerierte Wortwechsel. Beides findest du gleich schnell wieder.

Auf Wunsch dazu: der Evidenz-Brief, dieselben Belege ohne unsere Folgerungen, zum Weiterreichen. Die Geschichte des Kaufs als eigenes Dokument. Alle Texte als Dateien für dein Whiteboard, etwa Mural. Die Abschrift, pseudonymisiert.

Die Auswertung bekommst du auf Deutsch, Englisch oder Spanisch, auch über Kreuz: ein englisches Interview, auf Deutsch ausgewertet, oder ein spanisches auf Englisch.

Nicht enthalten: neue Interviews (die führen wir im Kaufgrund-Befund oder im Sprint), Interviews aus verschiedenen Projekten in einem Auftrag, Auswertungen aus Mitschriften oder Notizen, Interviews in anderen Sprachen als Deutsch, Englisch und Spanisch, Segmente, Personas oder Aussagen über alle deine Kunden, ein Maßnahmenplan und ein Kurs im Interviewen.

Mehr vom selben Fall auf der Seite zum Kaufgrund-Befund →

Das ganze Interview zum Anhören, rund 90 Minuten →

Drei Interviews sind drei Fälle, noch kein Muster.

So läuft es.

  1. 01

    Wir klären die Formalien und prüfen, ob dein Material passt. Dazu reicht ein kurzes Briefing, noch ohne Dateien. Passt es, folgen Auftrag, Vertrag zur Auftragsverarbeitung und deine Zusicherung. Bezahlt wird vorab.

  2. 02

    Du schickst die Interviews, wir werten sie für dich aus. Als Aufnahme oder Abschrift. Zwei Werktage, nachdem alles bei uns ist, sind wir fertig.

  3. 03

    Du bekommst die Ergebnisse und eine Nachbesprechung mit uns. Die Nachbesprechung, unser Ergebnisgespräch, dauert 60 Minuten. Ab dann hast du 30 Tage für den Sprint.

bis zu 3

Interviews aus einem Projekt

2 Werktage

nachdem alles bei uns ist

Festpreis

je Auftrag, nicht je Interview

Dein Aufwand

eine Mail, deine Dateien, eine Stunde Gespräch

So läuft es im Detail

01 In deiner Mail stehen: wie viele Interviews es sind, worum es ging, welche Entscheidung ansteht und ob das Material als Aufnahme, wörtliche Abschrift oder Mitschrift vorliegt. Dateien kommen erst, wenn der Auftrag steht.

02 Der Vorab-Blick: Wir sehen uns deine Beschreibung an und fragen nach, wo etwas fehlt. Drei Fragen beantwortest du uns dabei: Geht es um einen konkreten Kauf, einen Wechsel oder einen Absprung? Erzählt eine Person von ihrer eigenen Entscheidung? Liegt das Gespräch wörtlich vor, als gut verständliche Aufnahme oder als Abschrift mit Sprecherzuordnung, auf Deutsch, Englisch oder Spanisch? Hast du mehr als drei Interviews, sagen wir dir, welche drei am meisten versprechen, oder ob gleich der Sprint besser passt.

03 Passt es, bestätigen wir den Auftrag per Mail und schicken die Rechnung. Dann unterschreiben wir den Vertrag zur Auftragsverarbeitung, und du sicherst uns schriftlich zu, dass deine Interviewten Aufzeichnung und Weitergabe an einen Dienstleister erlaubt haben. Erst danach kommt die erste Datei.

04 Am besten die Aufnahmen, als Audio oder Video, so verständlich, dass man jedes Wort hört. Wir schreiben sie selbst ab, so bleibt jedes Zitat bis zum Originalton prüfbar. Eine wörtliche Abschrift mit Sprecherzuordnung geht genauso; dann prüfen wir die Zitate gegen die Abschrift, und das steht so in der Auswertung.

05 Wir sehen uns jedes Interview ganz an, nehmen zuerst die Personendaten heraus und legen es neben fünf Fragen: Die richtige Person, die selbst entschieden hat? Offen erzählt, über sich statt über „man“? Konkrete Momente mit Ort und Zeit? Beim Auslöser nachgehakt? Die ganze Geschichte, vom ersten Gedanken bis zur Nutzung? Trägt ein Interview keine Kaufentscheidung, werten wir es nicht aus und sagen dir, warum; das gilt immer, wenn kein konkreter Kauf, Wechsel oder Absprung vorkommt, wenn die Person weder selbst entschieden hat noch beteiligt war, oder wenn es nur Mitschrift oder Notizen gibt. Unser Feedback bekommst du für jedes Interview.

06 Alles bei uns heißt: Zahlung eingegangen, Interviews vollständig, Vertrag unterschrieben, Zusicherung da. Zwei Werktage danach liegt deine Auswertung vor, das sagen wir zu.

07 Im Ergebnisgespräch gehen wir Auswertung und Feedback mit dir durch, weil das Feedback erst im Gespräch zum Werkzeug für deine nächsten Interviews wird.

08 Ab dem Ergebnisgespräch hast du 30 Tage. Beauftragst du in dieser Zeit den Sprint, rechnen wir den Festpreis voll an, und deine ausgewerteten Interviews fließen dort ein. Wenn nicht, gehört dir die Auswertung, und es ist damit erledigt.

Wie es sich anfühlt.

  1. Beim Lesen

    Ein Satz, den du im Gespräch überhört hast.

  2. Im Feedback

    Die Stelle, an der eine Frage gefehlt hat, und die Frage im Wortlaut.

  3. Im nächsten Interview

    Du weißt, wo du nachhakst.

Peter Rochel im Besprechungsraum

Warum mit uns.

  1. 01Peter Rochel arbeitet seit 2006 mit Jobs to be Done, in über 700 Projekten.
  2. 02Ausgewertet wird mit dem Wheel of Progress, 2019 von Eckhart Böhme und Peter Rochel entwickelt.
  3. 03Abgeschrieben wird auf unseren eigenen Rechnern – kein Transkriptionsdienst hört mit. Ausgewertet wird nur die pseudonymisierte Abschrift.
  4. 04Bei einer Aufnahme bleibt jedes Zitat prüfbar bis zum Originalton.
Deine Interviews bleiben deine

Die Interviews gehören dir, die Rechte daran bleiben bei dir. Ob wir sie bekommen dürfen, entscheiden deine Interviewten; deshalb sicherst du uns ihre Erlaubnis schriftlich zu, bevor die erste Datei kommt. Vorher unterschreiben wir den Vertrag zur Auftragsverarbeitung.

Aufnahmen und Abschriften löschen wir 30 Tage nach dem Ergebnisgespräch, auf deinen Wunsch früher. Beauftragst du in dieser Zeit den Sprint, bleibt dein Material bis zu dessen Ende bei uns, danach löschen wir es. Werten wir keines deiner Interviews aus, löschen wir sie 30 Tage, nachdem du unser Feedback bekommen hast. Die Auswertung selbst ist pseudonymisiert; sie bewahren wir zehn Jahre auf.

Wir werten nur für dich aus, nicht für einen Dritten, an den die Auswertung unter anderem Namen weitergeht.

Was dich wahrscheinlich zurückhält.

„Was, wenn meine Interviews nicht gut genug sind?“

Dann sagen wir es dir, bevor wir auswerten, mit Feedback, damit das nächste trägt.

Ausführlich

Nach dem Eingang prüfen wir jedes Interview, bevor wir auswerten. Eines, das keine Kaufentscheidung trägt, werten wir nicht aus; dafür bekommst du unser Feedback: was fehlt, woran es liegt und wie du das nächste führst. Trägt ein Teil, werten wir diesen Teil zum Festpreis aus. Trägt keines, bekommst du dein Geld zurück. Dann ist der Kaufgrund-Befund der bessere Anfang: Den führen wir selbst, mit einem Interview, das trägt. Oder du lernst in Mastering JTBD, wie du es selbst führst.

„Müssen es Jobs-to-be-Done-Interviews sein?“

Nein. Aber jedes muss einen konkreten Kauf, Wechsel oder Absprung einer Person nachzeichnen.

Ausführlich

Gemeint ist der Moment, in dem die Person angefangen hat zu suchen, und das, was sie am Ende hat kaufen oder abspringen lassen. Ist das Interview nicht nach Jobs to be Done geführt, wird die Auswertung oft dünner, und das Feedback sagt dir, wo und warum. Meinungs- und Zufriedenheitsinterviews, Usability-Tests und Gruppendiskussionen werten wir nicht aus, weil es dort keine Entscheidung nachzuzeichnen gibt. Das klären wir schon im Vorab-Blick.

„Ich habe mehr als drei Interviews.“

Dann wählen wir im Vorab-Blick die drei, die am meisten versprechen, oder es wird der Sprint.

Ausführlich

Ab dieser Menge lohnt die Frage, ob du ein Muster suchst statt einzelner Fälle; dafür ist der Sprint da. Führst du laufend Interviews, im Team, in mehreren Projekten oder jeden Monat? Dann sprechen wir nach deiner ersten Kaufgrund-Auswertung über einen festen Rhythmus, der zu dir passt. Und soll dein Team das Auswerten selbst können, gibt es Mastering JTBD auch für Teams, mit Teampreis oder als Firmenschulung. Kurzgespräch buchen → oder 0221 1684 1669.

„Darf ich die Aufnahmen überhaupt weitergeben?“

Das entscheiden deine Interviewten. Fehlt ihre Zustimmung, schick uns nichts.

Ausführlich

Haben sie der Aufzeichnung und der Weitergabe an einen Dienstleister zugestimmt, sicherst du uns das schriftlich zu, bevor die erste Datei kommt. Vorher unterschreiben wir den Vertrag zur Auftragsverarbeitung.

Weitere Fragen

Kann ich das nicht selbst auswerten? Doch, und wer selbst auswertet, lernt dabei viel. Willst du es richtig können, ist Mastering JTBD der bessere Weg. Die Auswertung ist für den Moment, in dem eine Entscheidung ansteht, die Zeit fürs Auswerten fehlt und du dabei erfahren willst, wie gut deine Interviews geführt sind.

Was ist der Unterschied zum Kaufgrund-Befund? Beim Kaufgrund-Befund finden wir einen echten Käufer, führen das Interview selbst und legen es neben deine Annahmen. Hier hast du die Interviews schon geführt, und wir werten sie aus. Gleicher Festpreis, anderer Anfang.

Warum nicht gleich den Sprint? Kannst du. Weißt du schon, dass du ein Muster brauchst, ist der Sprint der direkte Weg. Die Auswertung ist für den Moment davor: wenn du erst sehen willst, was in deinen eigenen Gesprächen steckt. Gehst du binnen 30 Tagen nach dem Ergebnisgespräch weiter, hast du nichts doppelt bezahlt.

Ich bin eine Agentur und habe die Interviews für einen Kunden geführt. Dann werten wir sie nicht für dich aus. Die Interviews gehören deinem Kunden, und eine Auswertung, die unter anderem Namen weitergereicht wird, machen wir nicht. Will dein Kunde sie auswerten lassen, kann er uns selbst beauftragen.

Deine Investition.

1.900 €netto

Festpreis je Auftrag

bis zu drei Interviews aus einem Projekt · 2.261,00 € brutto inklusive 19 % Umsatzsteuer · Zahlung vorab per Rechnung.

Peter Rochel, Porträt

Gehst du binnen 30 Tagen nach dem Ergebnisgespräch in den Sprint, wird der Festpreis voll angerechnet.

Steht ein Termin? Zwei Werktage, nachdem alles bei uns ist, liegt deine Auswertung vor.

Trägt keines deiner Interviews eine Auswertung, bekommst du dein Geld zurück und unser Feedback zu jedem.

Wann aus dem Festpreis null wird

Du beauftragst binnen 30 Tagen nach dem Ergebnisgespräch den Sprint: 0 € zusätzlich, der Festpreis wird voll angerechnet.

Keines deiner Interviews trägt eine Auswertung: 0 €, dazu unser Feedback zu jedem Interview.

Nur ein Teil trägt: der Festpreis für die Auswertung dieses Teils, für die übrigen unser Feedback.

Du nimmst die Auswertung und belässt es dabei: der Festpreis. Die Auswertung gehört dir, und aus deiner eigenen Arbeit ist eine Aussage geworden, statt dass sie liegen bleibt.

Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer.