JTBD steht für „Jobs to Be Done“.
Es erklärt nicht wer kauft, sondern wann und warum Menschen eine Lösung „anheuern“, um in einer konkreten Situation Fortschritt zu machen.
In JTBD schaust du immer auf:
JTBD bedeutet: Menschen „heuern“ eine Lösung an, um in einer Situation Fortschritt zu machen, und wechseln, sobald eine Alternative den Job besser erledigt.
Wenn Roadmaps nach Meinungen laufen, wird’s teuer.
JTBD (Jobs to Be Done) liefert Kundenlogik aus Situationen und Motivation: Wann Menschen wechseln, warum sie wechseln, und welchen Fortschritt sie wirklich wollen.
Auf dieser Seite bekommst du:
Nächster Schritt: Was passt jetzt?
Jobs to Be Done (JTBD) ist keine Feelgood-Methode für Produktteams.
Es ist ein radikaler, aber sachlicher Zugang zur Frage:
Was treibt Menschen wirklich an, wenn sie ein Produkt kaufen, nutzen oder wechseln?
Mit JTBD findest du heraus, welche Jobs deine Kunden erledigen wollen – und wie sie heute daran scheitern.
Statt Zielgruppen zu erraten oder Nutzerverhalten zu interpretieren, sprechen wir mit echten Menschen über das, was sie tun, fühlen und hoffen – kurz bevor sie sich verändern.
Die Methode wurde wissenschaftlich entwickelt, u. a. von Clayton Christensen (Harvard) und Tony Ulwick, und wird heute weltweit von Unternehmen wie Intercom, Lego und Bosch eingesetzt.
Mit JTBD kannst du:
Unternehmen, die mit uns arbeiten, berichten von:
👉 Zum Beispiel Mantrafant – Case Study
Wenn du wissen willst, wie sich Jobs-to-be-Done in der Praxis anwenden lässt – nicht als lose Methode, sondern als End-to-End-System für Forschung, Strategie, Design und Umsetzung –, dann lern unser JTBD Innovation Framework kennen.
Dort findest du eine strukturierte Übersicht der vier Rahmenwerke, aller Tools sowie der gemeinsamen Sprache, mit der du Kundenbedürfnisse systematisch erfassen und in erfolgreiche Angebote übersetzen kannst.
Verstehe, was Menschen wirklich tun, kurz bevor sie kaufen – und warum.
👉 Mehr zur JTBD Research & Produktentwicklung
Lerne in kleinen, interaktiven Formaten, wie du JTBD anwendest – von Interviewtechnik bis zur Umsetzung im Team.
👉 Zum Workshop Mastering JTBD – Kunden verstehen. Wirkung belegen.
Visualisiere Kundenfortschritt mit praxiserprobten Werkzeugen wie dem Wheel of Progress®.
👉 JTBD Tools & Canvas entdecken
Wir arbeiten seit 2006 mit der Jobs-to-be-Done-Perspektive.
Aber nicht akademisch, sondern im Feld: In mehr als 700 Unternehmen, vom Start-up bis zum Industriekonzern.
Wir haben:
Und: Wir glauben nicht an Buzzwords. Sondern daran, dass man Dinge besser macht, wenn man Menschen wirklich versteht.
Du willst wissen, ob sich der Einstieg in JTBD lohnt? Dann beantworte eine Frage:
Kennst du den wahren Grund, warum deine Kunden gekauft haben – oder nicht?
Wenn du zögerst, ist JTBD für dich relevant.
Egal ob du:
JTBD ist keine Theorie zum Lesen. Es ist ein Werkzeug zum Handeln.
Du kannst morgen damit starten – und wir zeigen dir wie.
👉 Kostenloses Erstgespräch vereinbaren
👉 Zu unserem beliebtesten Workshop: Mastering JTBD – Kunden verstehen. Wirkung belegen.
JTBD steht für „Jobs to Be Done“: Menschen wählen Lösungen, um in einer Situation Fortschritt zu machen, nicht weil sie Features lieben.
Personas beschreiben „wer“. JTBD erklärt „wann, warum und wofür“ entschieden oder gewechselt wird. Das ist näher an echter Kauf- und Wechsel-Logik.
Ein Rahmen, um Situationen, Kräfte (Push/Pull/Anxiety/Habit), gewünschte Outcomes und Trade-offs so zu strukturieren, dass daraus für Unternehmen priorisierbare Entscheidungen werden.
Es sind keine Meinungsabfragen. Man rekonstruiert einen konkreten Wechsel: Trigger, Alternativen, Zweifel, Entscheidung, Nutzung und Ergebnis.
Ja: Templates sind hilfreich, aber nur, wenn sie zur Interviewlogik passen. Sonst füllen Teams Kästchen und nennen es „Kundennähe“.
Sprint: wenn eine konkrete Entscheidung feststeckt. Mastering: wenn ihr die Fähigkeit intern aufbauen wollt. E2I: wenn Insights da sind, aber Wirkung ausbleibt.
Sie sammeln Aussagen statt Situationen, verwechseln Jobs mit Features und übersetzen Erkenntnisse nicht in klare Trade-offs und messbare Entscheidungen.
Die Grundlogik ist schnell verstanden. Aber um JTBD-Analysen sicher genug für Produktmanagement- oder Geschäftsmodell-Entscheidungen zu nutzen, braucht es Praxiserfahrung — entweder durch Projekte oder durch ein strukturiertes Training wie Mastering JTBD.
In der Regel 8–12 Interviews. Nicht mehr als 3 pro Tag — und die Auswertung direkt im Anschluss, nicht Tage später. Jeder Tag Verzögerung zwischen Interview und Auswertung verdoppelt den Aufwand.
Synthetische Interviews liefern für schnelle Erkenntnisse brauchbare Ergebnisse. Aber wer echte Empathie und Kundenverständnis aufbauen will, muss echte Interviews führen und selbst auswerten. Man massiert sich die Kundenperspektive ins Hirn — das kann keine KI ersetzen.
Erstaunlich wenig. In JTBD-Interviews hört man kaum etwas über Preis. Ein Yogamatten-Startup erhöhte den Preis von 130 auf 155 Euro — und verkaufte mehr als vorher. Wenn der Job gut erledigt wird, tritt der Preis in den Hintergrund.