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JTBD (Jobs to Be Done): Bedeutung, Methode und nächste Schritte

JTBD steht für „Jobs to Be Done“.
Es erklärt nicht wer kauft, sondern wann und warum Menschen eine Lösung „anheuern“, um in einer konkreten Situation Fortschritt zu machen.

In JTBD schaust du immer auf:

  • Situation/Trigger (warum jetzt?)
  • Job/Progress (welcher Fortschritt?)
  • Kräfte (Push, Pull, Anxiety, Habit)

JTBD bedeutet: Menschen „heuern“ eine Lösung an, um in einer Situation Fortschritt zu machen, und wechseln, sobald eine Alternative den Job besser erledigt.

Wenn Roadmaps nach Meinungen laufen, wird’s teuer.
JTBD (Jobs to Be Done) liefert Kundenlogik aus Situationen und Motivation: Wann Menschen wechseln, warum sie wechseln, und welchen Fortschritt sie wirklich wollen.
Auf dieser Seite bekommst du:

  • JTBD kurz & sauber erklärt (ohne Buzzword-Nebel)
  • einen Reality Check (10–15 Min) für euer Kundenverständnis
  • und den passenden Einstieg: Mastering JTBD, Customer Insights Sprint oder E2I

Nächster Schritt: Was passt jetzt?


Was ist JTBD?

Jobs to Be Done (JTBD) ist keine Feelgood-Methode für Produktteams.
Es ist ein radikaler, aber sachlicher Zugang zur Frage:

Was treibt Menschen wirklich an, wenn sie ein Produkt kaufen, nutzen oder wechseln?

Mit JTBD findest du heraus, welche Jobs deine Kunden erledigen wollen – und wie sie heute daran scheitern.

Statt Zielgruppen zu erraten oder Nutzerverhalten zu interpretieren, sprechen wir mit echten Menschen über das, was sie tun, fühlen und hoffen – kurz bevor sie sich verändern.
Die Methode wurde wissenschaftlich entwickelt, u. a. von Clayton Christensen (Harvard) und Tony Ulwick, und wird heute weltweit von Unternehmen wie Intercom, Lego und Bosch eingesetzt.

👉 Hier kannst du dir den Vortrag „Mehr Fokus, weniger Features – Mit Jobs to Be Done Kundenbedürfnisse verstehen“ auf dem Product Owner Day 2025 in Köln, von Peter Rochel ansehen.


Warum JTBD wirkt – und was du davon hast

Mit JTBD kannst du:

  • 🚀 Innovationen entwickeln, die nicht im Laborschrank verstauben
  • 🧠 Verstehen, was deine Kunden wirklich antreibt – jenseits von Zielgruppenfloskeln
  • 🎯 Marketing-Botschaften treffen, die konvertieren
  • ⚒️ Produkte bauen, die genutzt werden – nicht nur gekauft

Unternehmen, die mit uns arbeiten, berichten von:

  • bis zu 5-fachem Umsatzwachstum
  • halbierten Marketingkosten
  • drastisch verkürzten Entwicklungszyklen

👉 Zum Beispiel Mantrafant – Case Study

Ein Framework, das den Unterschied macht

Wenn du wissen willst, wie sich Jobs-to-be-Done in der Praxis anwenden lässt – nicht als lose Methode, sondern als End-to-End-System für Forschung, Strategie, Design und Umsetzung –, dann lern unser JTBD Innovation Framework kennen.

Dort findest du eine strukturierte Übersicht der vier Rahmenwerke, aller Tools sowie der gemeinsamen Sprache, mit der du Kundenbedürfnisse systematisch erfassen und in erfolgreiche Angebote übersetzen kannst.


Wie du mit JTBD loslegst

1. JTBD Interviews & Research

Verstehe, was Menschen wirklich tun, kurz bevor sie kaufen – und warum.
👉 Mehr zur JTBD Research & Produktentwicklung

2. Workshops & Trainings

Lerne in kleinen, interaktiven Formaten, wie du JTBD anwendest – von Interviewtechnik bis zur Umsetzung im Team.
👉 Zum Workshop Mastering JTBD – Kunden verstehen. Wirkung belegen.

3. JTBD Tools & Canvas

Visualisiere Kundenfortschritt mit praxiserprobten Werkzeugen wie dem Wheel of Progress®.
👉 JTBD Tools & Canvas entdecken


Was uns von anderen unterscheidet

Wir arbeiten seit 2006 mit der Jobs-to-be-Done-Perspektive.
Aber nicht akademisch, sondern im Feld: In mehr als 700 Unternehmen, vom Start-up bis zum Industriekonzern.

Wir haben:

Und: Wir glauben nicht an Buzzwords. Sondern daran, dass man Dinge besser macht, wenn man Menschen wirklich versteht.


Für wen JTBD besonders relevant ist

Du willst wissen, ob sich der Einstieg in JTBD lohnt? Dann beantworte eine Frage:

Kennst du den wahren Grund, warum deine Kunden gekauft haben – oder nicht?

Wenn du zögerst, ist JTBD für dich relevant.
Egal ob du:

  • ein Produktteam leitest
  • für strategische Innovation verantwortlich bist
  • als Gründer oder Geschäftsführer vor Entscheidungen stehst

Jetzt loslegen

JTBD ist keine Theorie zum Lesen. Es ist ein Werkzeug zum Handeln.
Du kannst morgen damit starten – und wir zeigen dir wie.

👉 Kostenloses Erstgespräch vereinbaren
👉 Zu unserem beliebtesten Workshop: Mastering JTBD – Kunden verstehen. Wirkung belegen.

FAQ:

Wofür steht JTBD?

JTBD steht für „Jobs to Be Done“: Menschen wählen Lösungen, um in einer Situation Fortschritt zu machen, nicht weil sie Features lieben.

Was ist der Unterschied zwischen JTBD und Personas?

Personas beschreiben „wer“. JTBD erklärt „wann, warum und wofür“ entschieden oder gewechselt wird. Das ist näher an echter Kauf- und Wechsel-Logik.

Was ist ein JTBD Framework?

Ein Rahmen, um Situationen, Kräfte (Push/Pull/Anxiety/Habit), gewünschte Outcomes und Trade-offs so zu strukturieren, dass daraus für Unternehmen priorisierbare Entscheidungen werden.

Wie funktionieren JTBD Interviews?

Es sind keine Meinungsabfragen. Man rekonstruiert einen konkreten Wechsel: Trigger, Alternativen, Zweifel, Entscheidung, Nutzung und Ergebnis.

Gibt es ein JTBD Template/Canvas?

Ja: Templates sind hilfreich, aber nur, wenn sie zur Interviewlogik passen. Sonst füllen Teams Kästchen und nennen es „Kundennähe“.

Wann passt Sprint, wann Mastering, wann E2I?

Sprint: wenn eine konkrete Entscheidung feststeckt. Mastering: wenn ihr die Fähigkeit intern aufbauen wollt. E2I: wenn Insights da sind, aber Wirkung ausbleibt.