Warum kaufen deine Kunden wirklich?

Fang mit einem Satz an.

Steht da „hat er mir gesagt“, „sieht man an den Zahlen“ oder „ist doch klar“? Dann hast du gerade den ersten Eintrag deiner Annahmenliste geschrieben. Mit genau so einer Liste beginnt der Kaufgrund-Befund. Das heißt: Wir messen das Interview nicht an unserer Meinung, sondern an deiner.

Für den Moment, bevor Budget gebunden wird.

Der Kaufgrund-Befund ist für dich, wenn

  • eine Entwicklungsrunde, ein Relaunch oder eine Kampagne ansteht, die auf einer Annahme darüber baut, warum Kunden kaufen.
  • es in deinem Team zwei oder drei Erklärungen dafür gibt und jede plausibel klingt.
  • Interessenten am Ende woanders kaufen und keiner sagen kann, warum.
  • du die nächste Entscheidung vor Vorstand, Gesellschaftern oder Geschäftsführung vertreten musst.

Aber er ist nicht der richtige Weg, wenn du die Methode selbst lernen willst. Dafür gibt es das Training. Hast du schon Interviews und willst wissen, was drinsteckt, lass uns darüber reden. Und musst du wissen, wie deine Kunden insgesamt kaufen, ist der Sprint der direkte Weg.

So läuft der Kaufgrund-Befund.

  1. 01 Du buchst

    Du buchst den Befund, zahlst dabei und nennst uns eine Ansprechperson. Den Termin für das Abstimmungsgespräch wählst du gleich mit.

  2. 02 Wir melden uns, dann stimmen wir ab

    Binnen zwei Werktagen nach der Buchung melden wir uns bei deiner Ansprechperson. Im Abstimmungsgespräch, 30 Minuten, klären wir vier Dinge:

    • wen genau wir suchen: jemanden, der zum ersten Mal bei dir gekauft hat, oder jemanden, der sich woanders entschieden hat. Welches Profil am meisten zeigt, legen wir gemeinsam fest.
    • die Auswahlfragen, mit denen wir prüfen, ob jemand passt. Die schreiben wir.
    • wer die Person findet, du oder wir.
    • deine Annahmenliste: warum Kunden bei dir kaufen oder woanders, jede Annahme ein Satz.

    Die Liste steht fest, bevor jemand mit der Interviewperson spricht. Also ist sie der Maßstab für alles, was danach kommt.

  3. 03 Das Interview

    Einen Tag dafür sagen wir dir nicht zu. Wann das Interview stattfindet, hängt davon ab, wie schnell die passende Person gefunden ist, und das hat niemand ganz in der Hand. Das Gespräch dauert 60 Minuten, online, und wir führen es. Dabei fragen wir nicht einfach nach dem Warum, weil ein Käufer den Grund oft selbst nicht kennt. Wir gehen den Kauf mit ihm Schritt für Schritt durch: Was war los, als er angefangen hat zu suchen? Warum gerade dann, warum gerade das? Das heißt: Der Grund zeigt sich im Ablauf, nicht in einer Antwort.

  4. 04 Auswertung und Dokumentation: zwei Werktage

    Zwei Werktage nach dem Interview liegt dein Befund vor: Auswertung, Evidenz-Brief, die Geschichte des Kaufs und das Wheel of Progress, als PDF. Das sagen wir zu. Wir legen das Gespräch neben deine Liste. Jede Annahme bekommt ein Urteil: hält, hält nicht – oder offen, wenn das Gespräch dazu nichts sagt. Und was gar nicht auf der Liste stand, bekommt eine eigene Zeile. Jede Aussage trägt die Stelle im Gespräch, aus der sie stammt.

  5. 05 Übergabe und Ergebnisgespräch mit dir als Entscheider

    Dann übergeben wir dir den Befund und gehen ihn in 60 Minuten mit dir durch. Mit dir, nicht mit einer Vertretung, weil der Befund für den ist, der entscheidet.

  6. 06 Deine Frist: 30 Tage

    Ab dem Ergebnisgespräch hast du 30 Tage. Beauftragst du in dieser Zeit den Sprint, rechnen wir die 1.900 € voll an. Und wenn nicht, gehört dir der Befund. Dann ist es damit erledigt.

Was du bekommst: einen Befund, der mit deiner Liste anfängt.

Auf der ersten Seite steht deine eigene Liste. Die Überschrift lautet: Deine Annahmen im Abgleich. Hier an einem echten Interview aus unserem Podcast: ein Käufer eines höhenverstellbaren Schreibtischs, pseudonymisiert. Die fünf Annahmen hat vorher jemand aufgeschrieben, der das Interview nicht kannte, so wie ein Hersteller sie glauben würde.

Deine Annahme vorherWas das Interview zeigtUrteil
„Kunden kaufen wegen Rückenschmerzen, weil der Tisch als Lösung gegen körperliche Beschwerden im Homeoffice gilt.“Er wollte im Stehen arbeiten, während sein Sohn in der Trage schläft. Beschwerden haben den Kauf nicht ausgelöst.„im Stehen arbeiten wollte, wenn ich meinen kleinen Sohn in der Trage habe“hält nicht
„Der Auslöser ist meistens der Umzug ins Homeoffice oder ein neuer Job, wenn der alte Schreibtisch nicht mehr passt.“Kein Umzug, kein neuer Job: Das Kind wurde mobil, der Schreibtisch mit den Kabeln musste aus dem Wohnzimmer.„der ist jetzt viel mobiler“hält nicht
„Am Ende entscheidet der Preis, viele vergleichen einfach die günstigsten Angebote im Netz.“Der Preis bestimmte die erste Wahl. Die ging zurück, der zweite Tisch kostete 100 Euro mehr.„100 Euro mehr hat es dann gekostet“hält nicht
„Bewertungen und Empfehlungen von Kollegen oder Familie spielen eine große Rolle, bevor jemand sich für ein Modell entscheidet.“Bewertungen kommen nicht vor. Er entschied allein und überzeugte danach seine Frau.„Ich habe das für mich alleine entschieden“hält nicht
„Die meisten kaufen online, weil sie sich vorher informiert haben und dann direkt bestellen, statt in den Fachhandel zu gehen.“Gesucht und bestellt online, Fachhandel war kein Thema.„Für Produktsuchen ist das inzwischen meine erste Anlaufstelle.“hält
stand nicht auf der ListeEine Frist: Seine Frau fing Mitte September wieder an zu arbeiten, bis dahin musste der Arbeitsraum stehen.„bis Mitte September wollte ich hier diesen neuen Arbeitsraum fertig haben“neu
stand nicht auf der ListeDer erste Tisch ließ sich nicht tief genug fahren. Die Angabe hatte er gelesen, aber nicht nachgemessen.„die Tischplatte war dann 1-2 Zentimeter zu hoch“neu
stand nicht auf der ListeBeim zweiten Kauf zählte eine Rechnung mit deutscher Mehrwertsteuer.„keine Rechnung bekommen mit der deutschen Mehrwertsteuer“neu

Echtes Interview aus unserem Podcast, kein Kundenauftrag, pseudonymisiert. Vier von fünf Annahmen halten nicht, drei Dinge standen auf keiner Liste. Jedes Urteil trägt im Befund die Stelle im Gespräch.

Das ganze Interview kannst du dir anhören, ungeschnitten, rund 90 Minuten: Zum Interview und zur Geschichte des Kaufs →

Wheel of Progress zum Muster-Fall: Kauf eines höhenverstellbaren Schreibtischs, pseudonymisiert
Das Wheel of Progress zu diesem Fall, als Poster auf einer Seite. Zum Vergrößern anklicken.

Danach folgen:

  • der Kaufverlauf, vom ersten Gedanken bis zum Kauf, bei dir oder woanders, mit dem Moment, der ihn ausgelöst hat.
  • was gedrängt und was gebremst hat: was am Alten nicht mehr ging, was am Neuen lockte, welche Sorge im Weg stand und was am Gewohnten festhielt.
  • wofür die Person gekauft hat, in einem Satz.
  • wörtliche Auszüge aus dem Gespräch, pseudonymisiert, jeweils mit ihrer Stelle.
  • das Wheel of Progress als Poster auf einer Seite.
  • deine Kundensprache, wörtlich, sortiert nach Thema.
  • was dieser Fall nicht sagt, und die Frage, die er offen lässt.

Was enthalten ist, und was nicht.

Enthalten:

  • das Abstimmungsgespräch, 30 Minuten, mit deiner Ansprechperson.
  • die Auswahlfragen, geschrieben von uns.
  • die Suche nach der Interviewperson, wenn in deinem Markt Endkunden kaufen oder Geschäftskunden, die gut zu erreichen sind.
  • das Interview, 60 Minuten, geführt von uns.
  • Auswertung, Evidenz-Brief, Geschichte und Wheel of Progress (mit Poster), als PDF, zwei Werktage nach dem Interview.
  • Übergabe und Ergebnisgespräch mit dir, 60 Minuten.
  • der Gesprächsablauf, vorab mit dir abgestimmt: Phasen, Themen und was nicht vorkommen darf. Einen Fragenkatalog gibt es nicht, warum, steht in den FAQ.
  • was dieser eine Fall für deine Entscheidung nahelegt, als Hypothese.
  • das Transkript, pseudonymisiert, und auf Wunsch das Interview als Hörbuch, wenn deine Interviewperson zustimmt.

Nicht enthalten:

  • die Suche nach Entscheidern, die kaum jemand ans Telefon bekommt: Geschäftsführung, Vorstand, Entscheider im Konzern. Dort kommt der Kontakt aus deinem Kundenstamm, weil so jemand dir eher zusagt als uns. Oder wir machen dir für die Suche ein eigenes Angebot. Was davon passt, klären wir im Abstimmungsgespräch, bevor jemand angefragt wird.
  • weitere Interviews. Ein Befund, ein Interview.
  • die Auswertung vorhandener Interviews oder Unterlagen.
  • Segmente, Personas oder Aussagen über alle deine Kunden.
  • ein Maßnahmenplan oder Konzept. Was zu tun ist, klärt der Sprint.

Was wir zusagen, und was nicht.

Zugesagt: Binnen zwei Werktagen nach deiner Buchung melden wir uns.

Ein Interview, geführt von uns, mit einer Person, die zu dem Profil passt, das wir mit dir festlegen. Passt sie nicht, obwohl wir die Person gesucht haben, führen wir ein zweites Interview, ohne Aufpreis. Auswertung und Dokumentation gegen deine Liste, zwei Werktage nach dem Interview. Und das Ergebnisgespräch mit dir.

Nicht zugesagt ist ein fester Tag für das Interview, weil er davon abhängt, wie schnell die passende Person gefunden ist.

Suchen wir und findet sich binnen 30 Tagen nach dem Abstimmungsgespräch niemand, bekommst du eine Positionsbestimmung oder dein Geld zurück. Suchst du selbst und hat binnen 30 Tagen niemand zugesagt, bekommst du eine Positionsbestimmung.

Aber nicht zugesagt ist, dass das Interview deine Annahmen widerlegt.

Vielleicht bestätigt es sie. Dann weißt du, dass sie halten, und woran du das festmachst: an einer Stelle im Gespräch, nicht an einem Gefühl.

Nicht zugesagt ist eine Aussage über alle deine Kunden.

Ein Interview ist ein Fall.

Und nicht zugesagt ist ein Ergebnis in deinem Umsatz, weil du entscheidest, was du aus dem Befund machst.

1.900 € – und wann daraus null wird.

Rechne einmal dagegen: Was kostet dich eine Entwicklungsrunde, eine Kampagne oder ein Relaunch, der auf der falschen Annahme steht? Und genau davor sitzt der Befund.

1.900 € netto, Festpreis · 0 € Mehrkosten, wenn du binnen 30 Tagen den Sprint beauftragst · ein zweites Interview ohne Aufpreis, wenn die Person nicht zum vereinbarten Profil passt und wir sie gesucht haben.

Wenn …zahlst du für den Befund
du binnen 30 Tagen nach dem Ergebnisgespräch den Sprint beauftragst0 € zusätzlich. Die 1.900 € werden voll angerechnet.
sich binnen 30 Tagen nach dem Abstimmungsgespräch keine passende Person findet, obwohl wir suchen0 € für den Befund. Du bekommst eine Positionsbestimmung oder dein Geld zurück.
du selbst suchst und binnen 30 Tagen niemand zusagt0 € für den Befund. Du bekommst eine Positionsbestimmung.
die Person nicht zu dem Profil passt, das wir mit dir festgelegt haben, und wir sie gesucht haben1.900 € netto, einmal. Das zweite Interview kostet dich nichts.
du den Befund nimmst und es dabei belässt1.900 € netto. Der Befund gehört dir.

Das heißt: Die 1.900 € bleiben stehen, wenn du deinen Befund hast und nicht weitergehst. Dann weißt du, was du vorher nur geglaubt hast.

1.900 € netto, 2.261,00 € brutto inklusive 19 % Umsatzsteuer · Zahlung bei Buchung · Du wählst dabei gleich den Termin für das Abstimmungsgespräch.

Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer.

Lieber auf Rechnung? Schreib uns an hallo@oberwasser-consulting.de.

Wer mit uns spricht, vertraut uns. So gehen wir mit dem Gespräch um.

  • Vor dem Interview unterschreibt deine Interviewperson eine Einwilligung. Sie kommt mit dem Einladungstext, egal ob die Einladung von dir oder von uns kommt.
  • Aufgezeichnet wird nur, wenn sie dem ausdrücklich zustimmt. Sonst schreiben wir mit.
  • Die Aufnahme wird ausschließlich auf unseren eigenen Rechnern verschriftlicht. Kein externer Transkriptions- oder Cloud-Dienst bekommt sie.
  • Alle Dokumente sind pseudonymisiert, auch das Transkript. Wir schreiben es bei uns ab, auf unseren eigenen Rechnern, in keiner Cloud. Auf Wunsch bekommst du das Interview auch zum Anhören, als Hörbuch. Immer vorausgesetzt, die Interviewperson stimmt zu. Darum bitten wir, versprechen können wir es nicht. Die Aufnahme ist nur für dich und dein Team, nicht zur Veröffentlichung. Alles kommt als verschlüsselte Datei über einen Link, der nur für dich gilt. Stumm zuhören kannst du ebenfalls nur mit ihrer Zustimmung.
  • Nichts davon wird veröffentlicht.
  • Aufnahme, Transkript und Befund bewahren wir zehn Jahre nach dem Interview auf, weil jedes Zitat bis zum Originalton prüfbar bleiben soll. Und verlangt deine Interviewperson es früher, löschen wir früher.

Wer die Interviewperson anspricht, legen wir im Abstimmungsgespräch fest.

Sprichst du sie an, lädst du nur ein, wen du ansprechen darfst. Finden wir sie in deinem Markt, willigt sie direkt bei uns ein, und deine Kundenliste brauchen wir dafür nicht. Das Gespräch und alles danach liegen bei uns.

Häufige Fragen

Wer wird interviewt?

Jemand, der vor Kurzem zum ersten Mal ein Produkt wie deins gekauft und benutzt hat. Bei dir oder woanders. Ein Stammkunde muss es nicht sein. Gerade der erste Kauf zeigt, warum jemand überhaupt anfängt. Hat die Person woanders gekauft, zeigt sie dir, warum sie dich nicht gewählt hat. Und wer inzwischen gewechselt oder wieder aufgehört hat, zeigt dir, woran es gehakt hat. Welches Profil am meisten zeigt, legen wir im Abstimmungsgespräch mit dir fest.

Wer findet die Interviewperson?

Bei Endkunden und bei Geschäftskunden, die gut zu erreichen sind, übernehmen wir die Suche. Sie ist im Preis enthalten. Anders ist es bei Entscheidern, die kaum jemand ans Telefon bekommt: Geschäftsführung, Vorstand, Entscheider im Konzern. Dort kommt der Kontakt aus deinem Kundenstamm, weil so jemand dir eher zusagt als uns. Oder wir machen dir für die Suche ein eigenes Angebot. Was davon passt, klären wir im Abstimmungsgespräch, bevor jemand angefragt wird.

Erfährt die Interviewperson, wer uns beauftragt hat?

Nur wenn du das willst. Möchtest du nicht genannt werden oder nicht erkennbar sein, bleibst du anonym. Das haben wir schon oft so gemacht. Kommt die Einladung von dir, etwa an jemanden aus deinem Kundenstamm, weiß die Person natürlich, von wem sie kommt.

Wann findet das Interview statt?

Sobald die passende Person gefunden ist und zugesagt hat. Einen Tag sagen wir dir vorher nicht zu, weil wir ihn nicht in der Hand haben. Was wir zusagen: Zwei Werktage nach dem Interview liegen Auswertung und Dokumentation vor.

Was, wenn sich keine passende Person findet?

Suchen wir und findet sich binnen 30 Tagen nach dem Abstimmungsgespräch niemand, wandeln wir den Auftrag in eine Positionsbestimmung um oder erstatten dir den Betrag. Was davon, entscheidest du. Suchst du selbst und hat binnen 30 Tagen niemand zugesagt, wandeln wir den Auftrag in eine Positionsbestimmung um.

Was, wenn das Interview nur bestätigt, was ich schon dachte?

Dann weißt du, dass deine Annahme hält, belegt mit der Stelle im Gespräch. Genau dafür ist der Befund da: bevor du Budget daran bindest. Den Befund behältst du, deshalb gibt es dafür kein Geld zurück. Was wir zusagen, ist die Person. Passt sie nicht zu dem Profil, das wir mit dir festgelegt haben, und haben wir sie gesucht, führen wir ein zweites Interview, ohne Aufpreis.

Bekomme ich vorher den Fragenkatalog?

Nein, weil es keinen gibt. Wir rekonstruieren eine Entscheidung, wir fragen keine Liste ab. Die nächste Frage ergibt sich aus der letzten Antwort, entlang der Geschichte deiner Interviewperson. Vorformulierte Fragen würden deine Annahmen ins Gespräch tragen, und genau die wollen wir prüfen. Was du vorher siehst und mit uns abstimmst: die Phasen des Gesprächs, die Themen, die sicher vorkommen, und alles, was nicht vorkommen darf.

Wie stelle ich sicher, dass meine Fragen beantwortet werden?

Über deine Annahmenliste. Sie ist unsere Prüfliste: Jede Annahme bekommt im Befund ein Urteil, hält, hält nicht oder offen. Wir fragen sie nur nicht direkt ab, weil eine Frage wie „War dir die Beratung wichtig?“ die Antwort schon vorgibt.

Woher weiß ich, dass sauber gefragt wurde?

Du kannst mit Zustimmung deiner Interviewperson stumm zuhören, und du bekommst das Transkript. Vorher siehst du die Fragen nicht, hinterher jede einzelne. Jede Aussage im Befund trägt die Stelle im Gespräch, aus der sie stammt.

Unsere Compliance braucht ein Dokument vorab.

Dann bekommst du den Gesprächsablauf mit Phasen, Themen, Tabus, Einwilligung und Umgang mit den Daten. Einen Fragenkatalog nicht, weil er den Befund entwerten würde.

Warum nicht gleich den Sprint?

Kannst du. Wenn du schon weißt, dass du das Muster brauchst, ist der Sprint der direkte Weg. Der Befund ist für den Moment davor: wenn du an einem Fall sehen willst, ob deine Annahmen halten und wie wir arbeiten, bevor du über 16.500 € entscheidest. Und gehst du binnen 30 Tagen nach dem Ergebnisgespräch weiter, hast du nichts doppelt bezahlt.

Was ist der Unterschied zur Positionsbestimmung?

Die Positionsbestimmung misst von außen, ob die Antwortsysteme dich nennen, wenn dein Markt fragt. Der Kaufgrund-Befund fragt nach dem Kauf selbst: warum jemand zum ersten Mal ein Produkt wie deins kauft, bei dir oder woanders. Gleicher Preis, andere Frage. Also wählst du nach der Frage, die dich gerade mehr kostet.

Kann ich beim Interview zuhören?

Ja, stumm, wenn deine Interviewperson zustimmt. Das steht als eigener Punkt in der Einwilligung.

Kann ich das nicht selbst?

Doch. Und wer selbst mit Kunden spricht, lernt viel, und davon raten wir niemandem ab. Willst du es richtig können, ist das Training der bessere Weg. Der Befund ist für den Fall, dass eine Entscheidung ansteht und du keinen Kontakt verbrennen willst: ein Gespräch, geführt von jemandem, der der Person nichts verkaufen will, und abgeglichen mit einer Liste, die vorher feststand.